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E-Mail Marketing lernen

E-Mail Marketing lernen – Erste Liste aufbauen als Anfänger

Bevor ich anfing, E-Mail Marketing zu lernen, hatte ich ehrlich gesagt keine Ahnung, warum irgendjemand noch E-Mails lesen würde. Ich selbst öffnete kaum welche. Social Media schien der Weg zu sein – schneller, sichtbarer, moderner. Das war ein Irrtum, den mich einige Monate gekostet hat.

Heute ist meine E-Mail-Liste die zuverlässigste Einnahmequelle, die ich im Online-Business aufgebaut habe. Keine Algorithmus-Abhängigkeit, keine Reichweiten-Schwankungen, kein Plattform-Risiko. Wenn ich eine E-Mail rausschicke, landet sie im Posteingang – nicht im Nirgendwo eines Social-Media-Feeds.

In diesem Artikel schreibe ich auf, wie ich E-Mail Marketing gelernt habe, was dabei schief gelaufen ist und was ich heute jedem Anfänger raten würde.

Warum ich mit E-Mail Marketing angefangen habe

Der Auslöser war simpel: Ich hatte einen Social-Media-Kanal aufgebaut, der ganz ordentlich lief – einige Tausend Follower, regelmäßige Reichweite. Dann hat die Plattform ihren Algorithmus geändert. Über Nacht hat sich meine organische Reichweite halbiert, ohne Vorwarnung, ohne Erklärung.

Was mir in diesem Moment klar wurde: Ich hatte auf fremdem Boden gebaut. Die Follower gehörten mir nicht – sie gehörten der Plattform. Ich war Mieter, kein Eigentümer.

Eine E-Mail-Liste ist das Gegenteil davon. Die Kontakte habe ich in meinem eigenen E-Mail-System – kein Algorithmus kann sie mir nehmen, kein Plattform-Update macht sie wertlos. Das war der Moment, in dem ich beschlossen habe, E-Mail Marketing ernsthaft zu lernen.

Was ich zuerst verstehen musste

Am Anfang hatte ich E-Mail Marketing mit Spam gleichgesetzt. Massen-E-Mails, nervige Newsletter, Werbung die ich selbst nie lese. Das ist das Bild, das viele Einsteiger haben – und es stimmt nicht.

E-Mail Marketing funktioniert genau dann, wenn man es nicht wie Werbung behandelt. Das Ziel ist nicht, möglichst viele E-Mails an möglichst viele Menschen zu schicken. Das Ziel ist, einer klar definierten Zielgruppe regelmäßig echten Mehrwert zu liefern – und zwischendurch relevante Angebote zu machen. Wer das versteht, versteht E-Mail Marketing.

Die Grundstruktur ist einfacher als ich dachte: Ein Lead-Magnet bringt Menschen dazu, ihre E-Mail-Adresse einzutragen. Eine Willkommenssequenz stellt mich vor und liefert direkt Mehrwert. Eine regelmäßige Kommunikation hält die Liste warm. Und gezielte Angebote führen zu Provisionen oder eigenen Verkäufen.

💡 Das wichtigste Prinzip: Wer eine Liste aufbaut, ohne ihr regelmäßig Mehrwert zu liefern, hat keine Liste – er hat eine Ansammlung von E-Mail-Adressen, die seine Nachrichten ignorieren. Der Unterschied liegt in der Beziehung, nicht in der Technik.

Wie ich meine erste Liste aufgebaut habe

Mein erster Versuch war bescheiden. Ich habe eine einfache Landing Page erstellt mit dem Angebot, einen kostenlosen Mini-Guide herunterzuladen – drei Seiten PDF, nichts Aufwendiges. Dann habe ich den Link auf Social Media geteilt und auf Anmeldungen gewartet.

Die ersten Wochen waren ernüchternd. Ein paar Anmeldungen hier, ein paar dort – nichts, das sich nach echtem Momentum angefühlt hat. Was ich falsch gemacht habe: Ich hatte keinen Plan, was nach der Anmeldung passiert. Die erste E-Mail ging raus, danach war Stille. Kein Wunder, dass kaum jemand geblieben ist.

Was dann den Unterschied gemacht hat, war eine ordentliche Willkommenssequenz. Fünf E-Mails, die in den ersten zehn Tagen nach der Anmeldung rausgehen. Die erste stellt mich kurz vor. Die zweite liefert echten Mehrwert ohne Angebot. Die dritte teilt eine persönliche Geschichte. Die vierte kommt mit einer sanften Empfehlung. Die fünfte macht ein klares Angebot. Diese Struktur hat meine Conversion-Rate mehr als verdoppelt – ohne mehr Traffic zu brauchen.

💡 Was einen guten Lead-Magneten ausmacht: Er löst ein spezifisches, dringendes Problem der Zielgruppe – in kurzer Zeit. Kein 80-seitiges E-Book, das niemand fertig liest. Besser: eine konkrete Checkliste, ein kurzes Video-Tutorial, eine Vorlage, die man sofort einsetzen kann.

Welche Tools ich nutze – und warum

Ich habe mehrere E-Mail-Tools ausprobiert, bevor ich bei meiner aktuellen Lösung geblieben bin. Hier ist meine ehrliche Einschätzung:

MailerLite ist mein erstes Tool gewesen und immer noch das, das ich Einsteigern am häufigsten empfehle. Der kostenlose Plan läuft bis 1.000 Kontakte und beinhaltet Automationen, Landing Pages und alles, was man für den Start braucht. Die Benutzeroberfläche ist klar, die Zustellbarkeit gut, der Support reagiert auf Deutsch. Kein Schnickschnack, der verwirrt.

ActiveCampaign habe ich später getestet, als meine Liste gewachsen ist und ich komplexere Automationen wollte. Deutlich mächtiger als MailerLite – aber auch deutlich teurer und steiler in der Lernkurve. Für Einsteiger überdimensioniert.

GetResponse hat mich nicht überzeugt. Die Oberfläche wirkte auf mich altbacken, die Landing-Page-Funktionen sind schwächer als bei MailerLite, und der Preis rechtfertigt den Mehrwert für Anfänger nicht.

Mein Rat: Mit MailerLite starten, in der kostenlosen Version bleiben, bis die Liste 800–900 Kontakte hat. Dann neu evaluieren. Wer schon am Anfang das teuerste Tool kauft, verschwendet Budget, das er besser in Traffic investieren sollte.

Was ich rückblickend anders machen würde

Ich habe einige Fehler gemacht, die ich heute nicht mehr machen würde. Den anderen Einsteigern könnte das Zeit und Frust ersparen.

Zu lange gewartet, bis die Liste „groß genug“ war. Ich habe mit dem ersten Angebot gewartet, bis ich 500 Abonnenten hatte. Das war falsch. Selbst mit 50 echten Abonnenten kann man erste Provisionen erzielen – wenn die Liste engagiert ist. Größe ist weniger wichtig als Qualität und Beziehung.

Den Lead-Magneten zu kompliziert gemacht. Mein erster Lead-Magnet war ein aufwendiges PDF, das ich wochenlang gebaut habe. Kein Mensch hat es fertig gelesen. Was heute besser funktioniert: eine einfache Checkliste, die in zehn Minuten Wert liefert.

Zu selten geschrieben. Ich hatte Angst, zu nerven, und habe meiner Liste wochenlang nicht geschrieben. Als ich dann wieder eine E-Mail rausgeschickt habe, hatte die Hälfte vergessen, wer ich überhaupt bin. Eine E-Mail pro Woche ist das Minimum, um präsent zu bleiben.

Zu früh auf ein teures Tool gewechselt. Nach zwei Monaten habe ich gedacht, ich bräuchte ActiveCampaign mit all seinen Funktionen. In Wirklichkeit habe ich 90% davon nicht genutzt. MailerLite hätte mir noch ein Jahr gereicht.

Wie Lifestyle Rebell meinen Einstieg beschleunigt hat

Irgendwann in diesem Prozess bin ich auf Lifestyle Rebell von Andreas Lang gestoßen. Ich war skeptisch – 47 € für einen Kurs, der verspricht, das gesamte E-Mail-System aufzubauen. Klingt nach einer dieser Übertreibungen, die man online ständig liest.

Was mich überrascht hat: Der Kurs liefert tatsächlich fertige Landing Pages und E-Mail-Sequenzen, die man direkt einsetzen kann. Nicht als Inspiration, sondern als fertige Vorlagen – texten, anpassen, live schalten. Das hat mir Wochen gespart, die ich sonst damit verbracht hätte, alles selbst zu schreiben und dabei Fehler zu machen.

Was Lifestyle Rebell nicht ist: ein Wundermittel. Die Vorlagen sind ein guter Start, aber wer langfristig erfolgreich sein will, muss seine eigene Stimme entwickeln. Fertige Texte, die klingen wie fertige Texte, konvertieren nur begrenzt. Ich habe die Vorlagen als Grundlage genommen und alles so umgeschrieben, dass es nach mir klingt.

Meinen vollständigen Testbericht dazu findest du hier: Lifestyle Rebell Erfahrungen →

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Häufige Fragen

Wie viele Abonnenten brauche ich, um mit E-Mail Marketing Geld zu verdienen?

Weniger als die meisten denken. Mit einer engagierten Liste von 100–200 Abonnenten sind erste Einnahmen möglich – wenn die Liste gut aufgewärmt ist und die Angebote relevant sind. Größe ist deutlich weniger wichtig als die Qualität der Beziehung zur Liste. Ich habe meinen ersten Affiliate-Verkauf über E-Mail mit knapp 80 Abonnenten gemacht.

Welches E-Mail-Tool empfiehlst du für Einsteiger?

MailerLite – kostenlos bis 1.000 Kontakte, deutsche Oberfläche, gute Zustellbarkeit, Automationen inklusive. Kein Grund, am Anfang für ein teures Tool zu bezahlen. Wer mit Lifestyle Rebell startet, kommt mit MailerLite problemlos durch die ersten Monate.

Wie oft sollte man E-Mails schicken?

Mindestens einmal pro Woche. Wer seltener schreibt, wird von der Liste vergessen – und wenn dann mal eine E-Mail kommt, fühlt sie sich wie eine Unterbrechung an statt wie eine Fortsetzung. Ich schreibe zweimal pro Woche: einmal reinen Mehrwert, einmal mit einem Angebot oder Hinweis. Das ist kein Gesetz, aber es funktioniert für mich.

Was ist ein Lead-Magnet und was macht einen guten aus?

Ein Lead-Magnet ist ein kostenloses Angebot, das jemanden dazu bringt, seine E-Mail-Adresse einzutragen – ein E-Book, eine Checkliste, ein Mini-Kurs, eine Vorlage. Einen guten Lead-Magneten erkennt man daran, dass er ein spezifisches, dringendes Problem schnell löst. Kein 80-seitiges PDF, das niemand fertig liest – sondern etwas, das in 10 Minuten echten Wert liefert.

Brauche ich eine eigene Website für E-Mail Marketing?

Nein. Lifestyle Rebell liefert fertige Landing Pages, die ohne eigene Website funktionieren. Für den Start reicht das vollständig aus. Eine eigene Website ist langfristig ein Vorteil – aber keine Voraussetzung für die ersten Einnahmen.


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